Immer mehr Kunden und Nutzer unserer Lösungen setzen in vielen Bereichen auf eine ausschließlich elektronische Angebotsabgabe über die Installationen des Vergabemarktplatz. Eine aktuelle Entscheidung der Vergabekammer Nordbayern befasst sich mit der Frage des Ausschlusses postalischer bzw. schriftlicher Angebote, wenn elektronische gefordert sind. Unser Redaktions-Team hat das Urteil für Sie im Rahmen eines Blog-Beitrags analysiert und aufbereitet. Einen Beitrag zum Urteil finden Sie hier.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat in dieser Woche den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Vergaberechts vorgelegt (Vergaberechtsmodernisierungsgesetz – VergModG). Der Entwurf ist noch nicht mit den anderen Bundesressorts abgestimmt.

Die Umsetzung der neuen EU-Vergaberichtlinien in deutsches Recht soll, wie bereits angekündigt, nunmehr deutlich umfassender im Gesetz gegen Wettbeschränkungen (GWB) erfolgen. Zudem wird die Umsetzung zum Anlass genommen, den bisherigen Vierten Teil des GWB ebenfalls zu überarbeiten und neu zu strukturieren.

Im Rahmen eines Blog-Beitrags haben wir uns mit den Entwurf auseinandergesetzt.

Die neuen EU-Vergaberichtlinien sind Grundlage für die im Laufe der nächsten zwölf Monate anstehende Vergaberechtsreform. Auch wenn diese Richtlinien zunächst “nur” die Vergabeverfahren oberhalb der EU-Schwellenwerte betreffen und die Vergabe- und Vertragsordnungen für die Verfahren unterhalb der Schwellenwerte – jedenfalls nicht im gleichen zeitlichen Rahmen – neu gefasst werden sollen, ist heute bereits absehbar, dass diese Richtlinien eine Vergaberechtsreform einleiten werden, die ihren Namen verdient.

Im Rahmen einer Themenseite haben wir uns für Sie mit den verschiedenen Aspekten der EU-Vergaberichtlinien auseinandergesetzt und die wichtigsten Punkte übersichtlich zusammengefasst.

Die Themenseite zu den neuen EU-Vergaberichtlinien finden Sie unter www.euvergaberichtlinien.de.